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Weine vom Rebberg der Ortsgemeinde Wil

  Aus dem Bürgerrat
 





25. November 2009

Anerkennungspreis für Fulvio Musso


www.musso.ch


Niklaus Sutter gratuliert dem Preisträger


Laudatio von Niklaus Sutter

Am 25. November 2009 durfte unser Mitbürger und GPK-Mitglied Fulvio Musso den Anerkennungspreis aus der Hand von Stadtpräsident Bruno Gähwiler entgegennehmen. Die Laudatio hielt der Präsident der Ortsgemeinde, Niklaus Sutter.

 


Fulvio Musso erhält den Preis für sein gestalterisches und musikalisches Wirken in Wil.  Folgerichtig griff er gleich selber zur Gitarre und trug mit seinen Mitmusikern zum Rahmenprogramm bei.


Fulvio Musso wirkt jeweils mit bei der Gestaltung der Ausstellungen des Wiler Museums, verschiedene grafische Gestaltung stammen von ihm wie z.B. diejenige im Buch von Werner Warth "Gut Ding muss Wyl haben". Fulvio Musso ist Mitglied der Künstlergruppe "Ohm41", deren Internetauftritt er gestaltet.


Auch die Ortsgemeinde Wil profitiert viel von seinem Engagement. Seit Jahren arbeitet er mit in der Geschäftsprüfungskommission, die Gestaltung der Webseiten der Tonhalle (www.tonhallewil.ch) und auch der Ortsgemeinde selber gehen auf sein Konto (www.wilerbuerger.ch). 

 

 

  

 

Laudatio von Niklaus Sutter, Präsident der Ortsgemeinde Wil, vom 25. Nov. 2009:


"Egregie Signore, egregi Signori, caro Fulvio Musso,


ho il piacere e il grande onore di essere incaricato di fare l’omaggio all’ occasione del prezzo di riconoscimento in favore del nostro popolare e apprezzato concittadino Fulvio Musso.


Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Fulvio Musso,


es liegt auf der Hand, dass für die Laudatio zum Anerkennungspreis für Fulvio Musso zuerst einmal die herrliche Sprache Dantes benützt wird. Da aber meine – und vielleicht auch Ihre – Fähigkeiten diesbezüglich begrenzt sein könnten,
bleibe ich in der Sprache von Gottfried Keller.


Ich habe also die Freude und große Ehre, die Laudatio für den Anerkennungspreisträger Fulvio Musso halten zu dürfen.


Fulvio Musso, von Beruf Grafiker und Webdesigner, wurde am 30. September 1951 in Turin geboren. Wie für viele Bewohner dieser Stadt üblich, arbeitete sein Vater bei den FIAT – Werken und seine Mutter betreute den Haushalt und die Familie. Fulvio durfte eine Ausbildung am
renommierten „Istituto per Arti Grafiche e Fotografiche G.B. Bodone“ absolvieren und mit der Maturität abschließen. Als feuriger „Italiano“ und heißer „Ballerino“ eroberte er in Turin beim Tanzen das Herz der Schweizerin Daniela Müller, folgte ihr 1973 in die Schweiz, heiratete und erhielt die Aufenthaltserlaubnis. Fulvio und Daniela sind Eltern von drei erwachsenen Söhnen, nämlich Fabio (1977), Alessandro (1980) und Patrick (1982) und seit diesem Jahr auch stolze Grosseltern.


Sobald die Voraussetzungen erfüllt waren, bewarb sich Fulvio um die Schweizer Staats-Bürgerschaft und wurde Wiler Bürger. Da Italien zu jener Zeit die Doppelbürgerschaft noch nicht kannte, musste Fulvio vorerst auf das Italiener Bürgerrecht verzichten. Dies hatte dann die kuriose Folge, dass die durch Heirat und Geburt „Italiener“ gewordene Daniela und die Kinder sich mit einem italienischen Pass, aber ohne eigentliche Italienischkenntnisse in Italien bewegten und der gebürtige stolze „Italiano Fulvio“ mit einem roten Schweizerpass – aber einem perfekten Italienisch – in Turin seine Familie durch die Wirrnisse der italienischen Verwaltung und durch die schöne Stadt begleitete.

 

Wil, 25. November 2009                    Niklaus Sutter, Ortsgemeindepräsident"


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